Intention.
Ich habe schon so vieles über Intentionen gehört und habe mir jeden Morgen immer eine Neue gesetzt, doch so eine richtige Wirkung zeigte sich bisher keine. Gegend Ende meiner Ferien machte sich ein mulmiges Gefühl in mir bemerkbar. Ich hatte Angst wieder in den „Alltagstrott“ zu kommen und mich, meine Bedürfnisse und mein Leben in den Hintergrund zu setzen. Diese Gedanken und Emotionen ignorierte ich nicht, im Gegenteil, ich liess sie zu und nach einer Weile verfolgen sie wieder. Beobachtete sie wie die Wolken am Himmel – sie kamen und zogen weiter bis die nächsten kamen. Ich wurde mir in diesem Moment bewusst, dass es nicht um morgen oder gestern geht, sondern um das Hier und Jetzt. Das Jetzt ermöglicht es uns allen eine Änderung in unserem Leben vorzunehmen und ich war bereit für eine nächste Veränderung.

Am 6. Januar 2020 mussten die Meisten wieder zur Arbeit – ich startete die Woche in Luzern mit meiner Weiterbildung. Bereits früh morgens wusste ich, welche Intention ich mir für die ganze Woche und jeden Tag setzten wollte: „Ich bin begleitet von Leichtigkeit und Gelassenheit“. Der Montag verlief super, ich war bereits um 06.00 Uhr im Fitnessstudio, während der Zugfahrt nach Luzern schrieb ich an meinem Monatsrückblick und genoss den Tag in Luzern.

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, war mein Mailpostfach am Dienstag nach den Ferien gut gefüllt. Es war erstaunlich, wie rasch ich die Veränderung in mir merkte, denn obwohl mein Postfach überquoll und viele Pendenzen auf mich warteten, stresste mich dies überhaupt nicht. Ich ging mit dieser Leichtigkeit und Gelassenheit durch den Tag und sie begleitete mich durch die ganze Woche.

Durch das setzten der Intention habe ich für mich den Fokus auf Leichtigkeit und Gelassenheit gesetzt und bekam genau das in meinem Leben. Ist es erstaunlich, welch schöpferische Wesen wir sind?

Gelingt es mir jetzt völlig Gelassen und mit Leichtigkeit durch die stressigen Tagen zu gehen. Um ganz ehrlich zu sein, doch ich bin mit einem anderen Bewusstsein unterwegs und jedes Mal wen den Truble in mir merke, halte ich inne und atme. Die Konzentration auf unseren Atem hilft uns wieder ins Hier und Jetzt zu kommen. Danach setze ich mich hin und verschaffe mir einen neuen Überblick, sehe was ich bereits alles geschafft habe und setze die nächsten Prioritäten.

Ausgleich.
In meiner Büroabwesenheit wurde ich mir auch meiner Schwerpunkte in meinem Leben bewusst. Dazu gehört meine Gesundheit, mein Körper. Sie sind unsere wichtigsten Ressourcen, denn ohne die Beiden ist es uns erst gar nicht möglich das Leben zu erschaffen, dass wir uns für uns selbst wünschen. Zudem wurde mir, Dank einer Podcastfolge von Laura Malina Seiler, ins Bewusstsein gerufen, dass Sport das Ventil für Stress ist. Beim Hören der Podcastfolge wurde mir klar, wie Vital ich mich vor einigen Jahren fühlte, als ich praktisch jeden Tag Sport trieb und viel Zeit im Wald verbrachte. Und genau dieses Gefühl möchte ich wieder in meinem Leben haben – ich will mich wieder vitaler und gesünder fühlen. Ich liess nicht lange darauf warten und löste gleich darauf das Fitnessabo. Ich gehe wieder zwei bis vier Mal die Woche ins Training und bereite mich zweimal die Woche für den Halbmarathon in Luzern vor.  Auch schaffe ich mir wöchentlich ein kleines Zeitfenster, um im Wald spazieren zu gehen, um neue Energie zu erhalten.

Ich kenne mich mittlerweile sehr gut, dass ich oftmals vom einem Extrem ins Andere falle. Das Universum prüfte mich ziemlich schnell: Nach nur einem Monat bin schon wieder völlig im Alltag eingespannt – es stellt sich oftmals als eine grosse Herausforderung dar, alles unter einen Hut zu bringen. Auch in diesen Momenten halte ich inne und beobachte meinen Atem um wieder ins Hier und Jetzt zu gelangen und die Gelassenheit zu spüren. Es gibt auch Momente wo ich mich ins „Boxhorn“ jagen lasse. In diesen Momenten treffe ich meistens Entscheidungen aus dem Kopf, was im Nachhinein zu einem Unwohlsein führt, weil ich nicht für mich selbst eingestanden bin. Doch so schnell mir diese Gedanken kommen, so schnell verfliegen sie wieder. Ich habe durch meine persönliche Entwicklung gelernt, dass wir hier sind um zu lernen und ich Geduld mit mir selbst lernen darf. Achtsamkeit und Bewusstsein begleiten mich mehr denn je im Alltag und ich fühle mich bereit zu lernen, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen und das Leben zu erschaffen, das ich mir wünsche. Ich sehe dies als eine sehr gute Voraussetzung, den bevorstehenden universellen Herausforderungen mit einer Leichtigkeit, Gelassenheit und auch Freude zu begegnen.

Feng Shui und Feng shui@home.
Es sind seit dem Start meiner Ausbildung einige Wochen, gar Monate vergangen. Ich konnte bereits viel lernen und mein Wissen vertiefen. Es ist wahnsinnig spannend das Gelernte Zuhause umzusetzen und zu merken, wann etwas stimmig ist und wann nicht. Es geht nicht nur mir so, sondern auch meinen Mitgesinnten: Hier und da wird etwas verschoben, gestrichen oder sogar dazu gekauft. Zu sehen, welche Auswirkungen es haben kann, ist bemerkenswert.

Diese Ausbildung zeigt mir, wie wir unser Zuhause harmonischer gestalten dürfen und können. Ich darf zudem lernen, welche Lebensthemen sich hinter manchen Blockaden verstecken, welche Auswirkungen Symbole oder auch Farben haben können. Ich freue mich unendlich fest noch mehr zu erfahren und weitere persönliche Erfahrungen zu sammeln.

Eine Erfahrung möchte ich bereits mit dir teilen. Wie du vielleicht schon auf den Fotos gesehen hast, ist mein Zuhause sehr weiss eingerichtet – der einzige Hingucker in meiner Wohnung ist das dunkelgraue Sofa und der wundervolle Nussbaumtisch – ist übrigens ein Unikat und habe ich dank Marc Kammermann aus der Technischen Fachschule Bern selbst gestalten dürfen.

Ich spielte schon öfter mit dem Gedanken eine Farbe ins Spiel zu nehmen, wollte jedoch keine weitere Möbel suchen und so spielte ich immer wieder mit dem Gedanken eine Wand zu streichen. Nach langem hin und her Zögern und Austausch mit den Lernpersonen, traute ich mich nun endlich. Es ist ein Segen ein Fachmann als Cousin zu haben – ein Maler aus Leidenschaft, der sein Handwerk absolut im Griff hat.

Die Wand ist gestrichen. Wie ich es finde kann ich noch nicht wirklich beurteilen, die Farbe finde ich wunderschön, doch ich bin mir noch nicht wirklich sicher, ob diese Farbe zu mir passt. Zurzeit sieht alles noch neu aus und ich darf mich noch etwas an den neuen Anblick gewöhnen. Diese Gewöhnungszeit nutze ich, um meine Kreativität ins Spiel zu holen. Es wird gebastelt, umgestellt, genagelt und gebohrt. Wie das Endergebnis dann aussehen wird, kann ich dir hoffentlich im Februar zeigen. Einen positiven Aspekt hat die Farbe, denn ich schlafe viel ruhiger und erwache Nachts nicht mehr – ob das wohl das der Farbe liegt? Die Zeit wird mir die Antwort liefern.

Herzensprojekt.
Ganz ehrlich? Ich habe tausend Ideen und möchte am liebsten  alles umsetzen. Da kommt der Stier zum Vorschein – ich bin eine absolute Macherin und mit dieser Eigenschaft kann es schnell mal zu einer Überforderung kommen. Ich weiss, ich wiederhole mich wahrscheinlich schon zum 100 Mal doch Dank dieser vier Wochen konnte ich so viel über mich selbst lernen, dass ich nun weiss: gross Träumen darf ich und ich werde diese Ziele und Träume erreichen. Doch es bedingt, dass ich mich einmal mehr mit der Geduld übe und einen Schritt nach dem anderen mache. Wichtig dabei ist, dass ich fokussiert bleibe, meine Ziele und Träume visualisiere und immer wieder aus meiner Komfortzone rausgehe. So sind die nächsten kleinen Ziele bzw. Schritte geplant und ich komme meinem Traum näher.

Rückblickend.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sicherlich noch nicht dort bin wo ich sein möchte und dies in verschiedenen Lebensbereichen. Doch wenn ich ans Jahr 2017 zurückdenke, habe ich schon so vieles in dieser kurzen Zeit erreicht, aufgearbeitet und geschafft. Es erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit für meine Ziele und Träume losgelaufen zu sein.

Was hast du bereits alles in den vergangen Wochen, Monaten und Jahren geschafft? Erfüllt es dich auch mit Stolz?

In liebe deine
Manuela