Es fühlt sich alles anders an.
Ich kann mir heute noch nicht ganz erklären, was in meinen Ferien geschehen ist. Doch seit ich wieder bei der Arbeit bin, fühlt sich alles anders an – es fühlt sich richtig und leicht an. Wahrscheinlich liegt es an der Kombination von Tapetenwechseln, den Kopf ausschalten und der Besuch bei der Homöopathin. Wie so oft lief vor den Ferien immer ziemlich viel, alle möchten noch etwas von dir und die Ferienvorbereitung wartet auch Zuhause – manchmal fühlt es sich so an, als hätten die Menschen das Gefühl man käme nie wieder… Die Tage vor dem Urlaub war ich ziemlich gestresst, schaffte jedoch doch noch alles unter einen Hut zu bringen – Organisationsgabe sei Dank. Umso mehr hatte ich für mich beschlossen die Ferien einfach zu geniessen und zu sein – wahrscheinlich war das der Schlüssel für meinen nächsten Schritt zur Persönlichkeitsentwicklung – denn bis heute hält das Gefühl, die Gelassenheit und Leichtigkeit an.

Dienstagsroutine.
In den Sommermonaten lief bei mir extrem viel und dabei habe ich mich selbst etwas vergessen. Als ich in den Ferien wieder mit der regelmässigen Meditation begonnen habe, merkte ich einmalmehr, wie gut es mir tat. So war es naheliegend, dass ich für mich persönlich die Entscheidung getroffen habe,
wieder meine Dienstagsabendroutine einzuführen. Koche mir oftmals etwas feines zu Abendessen, führe mein Journal nach und dann geht es los mit der Meditation.

Danke einem lieben Freund @https://www.instagram.com/dennysaramayo/, der mir seinen Meditationsleitfaden näher gebracht hat, wurde ich inspiriert meinen eigenen Meditationsleitfaden zu erstellen. Bereits nach der ersten Anwendung merkte ich, was es in mir auslöste – Liebe und Dankbarkeit, Leichtigkeit und Gelassenheit, Freude und Vertrauen spürte. Dadurch war es naheliegend, dass ich in meiner Entscheidung bestärkt wurde. Gelingt es mir meine Dienstagsroutine durchzuziehen? Ganz ehrlich? Nein, ich bin nicht perfekt, doch ich bin glücklich, denn ich schaffe es trotz dem Alltag meine „freie“ Meditation ein- bis zweimal die Woche zu machen.

Herzensprojekt.
Die Erstellung der neuen Website stellte sich zu Beginn doch als kleine Herausforderung dar, denn ich merkte, dass sich eine Seite von mir noch viel intensiver zeigt – der Perfektionismus. Ich musste mir immer wieder mal sagen, dass zu Beginn nicht alles perfekt sein muss, sondern sich alles entwickeln und wachsen und die 80-20-Regel (diese besagt, dass oft schon mit 20% Einsatz 80% des angepeilten Ergebnisses erreicht wird) auch hier seinen Platz finden darf. Dank meines authentischen und ehrlichen Auftretens bekam ich die Hilfe die ich brauchte. So brachte der Oktober nicht nur mir als Person Leichtigkeit, sondern mein Herzensprojekt wurde viel leichter. Und nun endlich konnte ich einen Meilenstein setzen – die Veröffentlichung meiner neuen Website. Ich bin mit Stolz und Dankbarkeit erfüllt, dass ich trotz immer manchmal ganz grossen Herausforderungen diesen Weg gegangen bin – diese Erfahrung zeigt mir, wozu wir Menschen in der Lage sind, wenn wir uns zeigen und für uns einstehen.

 

Feng Shui.
21. Oktober 2019 – wie lange habe ich doch auf diesen Tag gewartet? Und nun war er endlich da. Der Start meiner Feng Shui-Ausbildung. Bereits am Morgenfrüh hatte ich den Eindruck das liebe Universum will mich wieder einmal prüfen – denn es lief nebst der Schule alles schief, was schief gehen kann:
Am Vorabend meinte ich die Uhrzeit des Weckers geprüft zu haben – anstelle der Kontrolle, habe ich die gestellte Zeit gelöscht. Ein Wunder, dass ich am nächsten Morgen von selbst erwacht bin – ja obwohl ich von selbst erwacht bin, war ich gestresst. Denn ich konnte meine morgentliche Routine nicht machen – dies führte zu einem wirklich für mich persönlich stressigen Tag. Habe die Empfehlung erhalten den Bistrowagon zu nehmen, um dort die Zeit für einen Kaffee und die Ruhe zu geniessen. Tja, wie es so sein sollte gab es natürlich keinen Bistrowagen. So setzte ich mich in die Menschenmenge, nahm meinen Laptop, arbeitete an meiner Website weiter. Als ich auf die Uhr schaute, war bereits 09.00 Uhr – gut, dachte ich mir, gleich sind war da. In diesem Moment erfuhr ich, dass wir eine Verspätung von 10 Minuten haben. Der Unterricht begann um 09.15 Uhr – das sollte ich schaffe, habe ich mir gedacht. Ich schaffte es tatsächlich, doch ich musste definitiv „die länge Scheiche füre nä“. Durch den ganzen Tag hatte ich solche kleine Pannen „Geldautomat konnte nur noch Euro ausspucken“, „Kopfschmerzen liessen grüssen“ und „meine geliebte Bärnermeitschi-Glaswasserfalsche hat mich verlassen“. So anstrengend der Tag auch war, so glücklich war ich darüber dem Universum zu bestätigen, dass ich es rocken werde.
 

Ausblick.
Die nächsten Tage verbringe ich im Rahmen meiner Feng Shui-Ausbildung in einem Seminarhotel in Luzern. Wir lernen die fünf Elemente ausgerichtet auf die Himmelsrichtungen kennen und bin davon überzeugt, dass ich das eine oder andere über meine Persönlichkeit erfahren darf. Ansonsten sind für die nächsten Schritte mein Herzensprojekt geplant. Und natürlich freue mich über das nächste Saatgut von @urbanroots – werde dich bald darüber informieren.